Militärexperte kritisiert Liste zum Bundeswehr-Sondervermögen

Berlin ( Nachrichtenagentur) – Der Militärexperte der für Auswärtige (DGAP), Christian Mölling, hat die Liste mit Rüstungsprojekten, die dem Sondervermögen für die zugeordnet werden, scharf kritisiert. “Das ist alles Mist, die Listung und Diskussion, was nun Heer oder bekommen”, sagte Mölling dem “Handelsblatt” (Donnerstagausgabe).

So seien die Projekte nicht geplant worden. Es gehe schließlich um die Erfüllung der -Fähigkeitsziele. “Es gibt Länder, die stellen zum Beispiel Panzer bereit, andere Flugzeuge”, erläuterte Mölling. “Im Vordergrund sollte also nicht stehen, was jetzt eine Teilstreitkraft der Bundeswehr bekommt, sondern was wir brauchen, um und verteidigen zu können.”

Es müsse prioritär um jene Projekte gehen, die der NATO zugesagt worden seien. Nach der Auflistung soll ein Großteil des Sondervermögens für die Luftwaffe ausgegeben werden. Zudem werden Projekte für Marine, Heer, “Führungsfähigkeit der Bundeswehr”, “Bekleidung und persönliche Ausrüstung” sowie “Forschung, Entwicklung und Künstliche Intelligenz” genannt. Skeptisch sieht Mölling den anvisierten Finanzrahmen für die Luftwaffe: “Man sagt immer: Bei den Sachen, die fliegen, muss immer noch eine Null drangehängt werden”, sagte er.

“Das ist tatsächlich so, Flugzeuge sind einfach extrem teuer.”


Foto: Bundeswehr-Soldat mit G36, über dts Nachrichtenagentur

Militärexperte kritisiert Liste zum Bundeswehr-Sondervermögen

dts Nachrichtenagentur