Feuerwehrverband beklagt zu komplizierte Löschinfrastruktur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) beklagt ein viel zu bürokratisches und kompliziertes Verfahren in für die Anforderung von Löschhubschraubern bei Waldbrandkatastrophen. “Jedes Land hat eigene Regelungen, zum Teil sogar verschiedene für die verschiedenen Träger der Luftfahrzeuge”, sagte der Vorsitzende des Arbeitskreises Waldbrand im DFV, Ulrich Cimolino, dem “Redaktionsnetzwerk Deutschland”.

Es gebe 16 verschiedene Regelungen für 16 und vereinzelt sogar verschiedene Regelungen für und Bundespolizei. Es dauere viel zu lange, Hubschrauber von ihnen anzufordern, kritisierte Cimolino, der auch der Vegetationsbrandexperte der ist. Somit gestalte sich die Abstimmung wichtiger Details äußerst schwierig. So sei es auch bei der Flutkatastrophe im Ahrtal vor einem Jahr gewesen.

Damals seien Hubschrauber zum Teil gar nicht, nicht rechtzeitig oder falsch ausgestattet eingesetzt worden. Der Experte forderte von den Landesregierungen “eine bessere und vereinfachte Anforderungsstruktur”. Angesichts einer Kombination aus hohen Temperaturen, großer Trockenheit und starken Winden rechnet Cimolino in den kommenden Wochen mit heftigen Waldbränden in Deutschland.


Foto: auf einer Drehleiter, über dts Nachrichtenagentur

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