Caritas warnt Bischöfe vor Scheitern von Arbeitsrechtsreform

Die warte nicht auf die Bischöfe. “Wir brauchen eine rechtssichere Grundordnung, die uns vom Gerangel vor nationalen und europäischen Gerichten befreit.” Derzeit beraten die Bischöfe über eine Änderung der sogenannten Grundordnung, die im Entwurf schon vorliegt. Fahrt aufgenommen hatte die Reform Anfang des Jahres, als Angestellte der in der “Out In Church” sich gegen Diskriminierung wandten.

Hingegen richteten die 700.000 Beschäftigten der Caritas ihre Hoffnungen auf den Reformprozess. Die Initiative “Out In Church” habe noch einmal gezeigt, “wie nachhaltig negativ sich Verklemmungen der kirchlichen Sexualmoral als Beklemmungen im Arbeitsalltag auswirken”, schreibt die Präsidentin. Sie verlangte von den Bischöfen eine Grundordnung, die zum Geist des Evangeliums passe. “Wir brauchen für unsere Beschäftigten eine Arbeitsordnung, die trägt.”

Die Leistung, die in der aktuellen Krisenlage von der Caritas erwartet werde, könnten die Mitarbeiter nur im vertrauensvollen Miteinander erbringen. “Und ja: Wir brauchen diese neue Grundordnung schnell.”


Foto: Kreuz in einem Krankenhaus, über dts Nachrichtenagentur

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