Union fürchtet Engpässe bei Medikamenten

: Nach dem Spitzengespräch zur Versorgungslage mit Kinderarzneimitteln warnt der gesundheitspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Tino Sorge (CDU), vor Engpässen bei Medikamenten. Verantwortlich dafür sei Bundesgesundheitsminister Lauterbach (SPD), sagte Sorge der “Rheinischen Post” (Freitagsausgabe).

“Der Minister steuert mit einem Schlingerkurs auf einen Herbst zu, der abermals von Lieferproblemen geprägt sein wird.” Indem Lauterbach Eltern bitte, auf Hamsterkäufe zu verzichten, setze er allein auf das Prinzip Hoffnung. “Es wird wieder nur reagiert und nicht regiert”, sagte der CDU-Politiker. Dabei seien die Probleme bereits seit dem vergangenen Herbst bekannt: “Wir brauchen mehr Produktionsstätten in der EU und in , statt uns auf fragile Lieferketten aus und zu verlassen”, so der Unionspolitiker.

Außerdem müsse Deutschland bei der Beschaffung von Medikamenten die Koordination mit seinen Nachbarländern verbessern.

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