Kommentar zu sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche

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Kommentar zu sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche

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Stuttgart (ots) – Das Erschrecken über das Ausmaß des Missbrauchs in der katholischen Kirche, der durch eine neue Studie dokumentiert wird, ist verständlich. Gleichwohl fehlt es der Kirche an Entschlossenheit. Bei der jüngsten Studie hatten die unabhängigen Experten zum Beispiel keinen direkten Zugriff auf die Akten. Das nährt den Verdacht der Manipulation und beschädigt so wiederum die Glaubwürdigkeit. Zudem hat sich an den Strukturen der von zölibatär lebenden Männern gelenkten Kirche wenig geändert. Dabei liegt nahe, dass die traditionellen Verhältnisse – der Zwang zur Ehelosigkeit der Priester, die Ablehnung von praktizierter Homosexualität und die strengen Hierarchien – den Missbrauch und dessen Vertuschung begünstigen. Solange an diesen Stellen keine Reformen gewagt werden, sind Zweifel berechtigt, dass die Kirche es ernst meint mit Buße und Umkehr.

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