Ärztliche Untersuchung und Vorsorge – für ein gesundes Arbeiten

Jeder Betrieb hat die gesetzliche Pflicht, für die Gesundheit seiner Mitarbeiter zu sorgen. Besonders gilt das für , in denen es Tätigkeiten gibt, in denen gefahren, etwas gesteuert oder überwacht werden muss. Zudem müssen die Mitarbeiter für ihre Tätigkeiten auch gesundheitlich geeignet sein. Ein Arzt hat die Pflicht, so etwas in regelmäßigen Abständen zu überprüfen. Nur so wird sichergestellt, dass die Sicherheit im Betrieb immer gewährleistet ist.

Eine große Verantwortung

In vielen Unternehmen gehört das Führen von Fahrzeugen und Bedienen von Maschinen zum betrieblichen Alltag. Im Lager oder in der Produktionshalle sind Gabelstapler unterwegs, Mitarbeiter hantieren mit Hubwagen oder arbeiten mit auf Hebebühnen. Auf Baustellen sind Bagger- und Kranführer im , in anderen Firmen liegt der Schwerpunkt vielleicht auf der Überwachungsarbeit von Maschinen. Alle diese Mitarbeiter haben eine große Verantwortung nicht nur in Bezug auf die Produkte und Maschinen, sondern auch den Kollegen gegenüber. Demzufolge muss beispielsweise ein Betriebsarzt in Oldenburg dafür sorgen, dass diese verantwortungsvollen Arbeiten auch von gesunden Mitarbeitern übernommen werden.

Was ist eine G25 Untersuchung?

Bei jedem Mitarbeiter, der sich um einen dieser verantwortungsvollen bewirbt, muss zunächst unter Beweis stellen, dass er für diese bestimmte Tätigkeit geeignet ist. Dazu gibt es die sogenannte G25 Untersuchung, wobei der Arzt den Patienten auf mögliche Beeinträchtigungen untersucht. Gecheckt wird zugleich, ob die Mitarbeiter unter bestimmten wie beispielsweise Diabetes leiden, was wiederum andere Behinderungen nach sich ziehen kann. Zu jeder G25 Untersuchung gehört unter anderem eine genaue Anamnese, die Messung des Blutdrucks, sowie Hör- und Sehtests und eine Messung des Gesichtsfelds.

Eine genaue Prüfung

Der Betriebsarzt wird den Patienten nach möglichen psychischen und physischen Erkrankungen befragen und sein Gewicht prüfen, ferner wird er noch wissen wollen, ob es vielleicht eine sogenannte Schlafapnoe, also Atemaussetzer gibt. Diese detaillierte und genaue Prüfung soll den Mitarbeitern ermöglichen, selbst mit einer Erkrankung im Unternehmen beschäftigt zu werden. Die Untersuchung dient jedoch nicht dazu, den Mitarbeiter davon abzuhalten. Der Arzt wird außerdem fragen, welche Medikamente in welcher Dosierung eingenommen werden. Auch hier hat der Arzt eine beratende Rolle.

Ist diese Untersuchung Pflicht?

In vielen Betrieben ist die gründliche Untersuchung durch den Betriebsarzt Pflicht, in anderen hingegen freiwillig. Es kommt allerdings immer auf den jeweiligen Betrieb an, ob eine Eignungsuntersuchung stattfindet oder nicht. Ist es Pflicht, dann kommt es nicht zu einer Anstellung, falls der Bewerber um die Stelle es ablehnt, sich untersuchen zu lassen. Der hat immer die Verpflichtung, alle Mitarbeiter zu schützen, daher kann er eine Untersuchung verlangen. Für den Bewerber selbst ist es natürlich immer ein gutes Gefühl, gesund zu sein und den Job bekommen zu haben.

Fazit

Jeder Betrieb, der profitabel arbeiten will, hat ein großes Interesse daran, Mitarbeiter zu beschäftigen, die gute Leistungen erbringen. Mitarbeiter sind eine Investition in die Zukunft eines Unternehmens, daher übernehmen viele Arbeitgeber sogar die Kosten für die Untersuchung durch den Betriebsarzt. Insbesondere Arbeitsunfälle mit Maschinen stellen immer eine große Gefahr dar. Daher muss sich jeder Arbeitgeber sicher sein, dass Mitarbeiter, die Maschinen bedienen, zu jedem Zeitpunkt leistungsfähig und gesund sind. Nur so können mögliche Gefahren in Betrieben auf ein Minimum reduziert werden.

Bild: @ depositphotos.com / liukov

Ärztliche Untersuchung und Vorsorge – für ein gesundes Arbeiten

Ulrike Dietz
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