Klarheit zu Venezuela

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Klarheit zu Venezuela

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Düsseldorf (ots) – Den Mann hatte der Machthaber nicht auf dem Schirm. Was soll auch ein Newcomer in einem entmachteten und von oppositionellen Größen “gesäuberten” Parlament ausrichten? Umso überraschter dürfte Venezuelas in sozialistischer Diktatorenmanier herrschender Präsident Nicolás Maduro gewesen sein, als Parlamentspräsident Juan Guaidó sich an die Spitze des Staates stellte. Dabei hatte der einfach in die Verfassung geschaut. Und die schreibt vor, dass bei einer nicht ordnungsgemäß zustande gekommenen Präsidentenwahl der Parlamentspräsident Neuwahlen herbeizuführen hat und bis dahin als Interimspräsident amtiert. Angesichts der schreiend unfairen Präsidentschaftswahl gehört es sich für alle, die an die Stärke des Rechts und nicht an das Recht des Stärkeren glauben, sich hinter Guaidó zu stellen. Sie sind es den Gefolterten, Hungernden und Emigrierten schuldig, in diesem Machtkampf eindeutig Partei zu ergreifen. Die unmissverständliche Ansage kann im Nachsatz mit einem Aufruf zur Verständigung verbunden sein. Aber der zweite Satz darf nicht an die Stelle des ersten rücken.

Quellenangaben

Textquelle:Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/30621/4175349
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