Weltverbrauchertag: Täuschende Gesundheitsversprechen stoppen

Zur Vollansicht bitte auf das Bild klicken!

Weltverbrauchertag: Täuschende Gesundheitsversprechen stoppen

2 min

Berlin (ots) –

www.nachrichten-heute.net:

Viele Verbraucher kaufen Lebensmittel, die ein Extra für die Gesundheit versprechen. Doch diese “Health Claims” sind oftmals nicht geprüft – und damit auf Lebensmitteln verboten. Darauf verweist der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e.V. (BPI) anlässlich des morgigen Weltverbrauchertags.

Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Käufen / Letzte Aktualisierung am 15.10.2019 / Affiliate Links * / Platzierung nach Amazonverkaufsrang / Amazon und das Amazon-Logo sind Warenzeichen von Amazon.com, Inc. oder eines seiner verbundenen Unternehmen

Nutzen bestimmte Fruchtsäfte wirklich der Blasengesundheit? Das ist fraglich, denn es sind keine Arzneimittel. Verbraucher sollten Werbeaussagen hinterfragen. Zudem muss gegen täuschende Gesundheitsversprechen konsequenter vorgegangen werden, so Anja Klauke, Geschäftsfeldleiterin Selbstmedikation beim BPI.

Arzneimittel müssen ihre heilenden und gesundheitsfördernden Eigenschaften in aufwändigen Prozessen belegen. Im Gegensatz dazu durchlaufen Lebensmittel kein Zulassungsverfahren. Werbebotschaften und gesundheitsbezogene Aussagen (https://www.bpi.de/de/alle-themen/health-claims) auf Lebensmitteln unterliegen aber seit Inkrafttreten der Health Claims-Verordnung strengen Vorgaben: Nur von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit zugelassene Angaben sind erlaubt. Klauke: “In der Realität sind die gesundheitsbezogenen Angaben bei pflanzlichen Stoffen und Zubereitungen jedoch weiterhin ungeprüft, werden auf Verpackungen gedruckt und können in der Werbung genutzt werden. Produkte mit nicht geprüften Gesundheitsaussagen gehören aber nicht in den Markt.” Eine Liste der erlaubten Health Claims finden Sie hier.(http://ots.de/pDnown)

Hintergrund: Die EU-Verordnung aus dem Jahr 2006 legt fest, dass gesundheitsbezogene Aussagen in der Lebensmittelwerbung nachprüfbar und durch Studien belegt sein müssen. Jedoch wurde die Umsetzung dieser Verordnung von der EU-Kommission 2010 für pflanzliche Produkte gestoppt. Rund 2.000 Anträge auf Prüfung von Gesundheitsversprechen auf Lebensmitteln mit pflanzlichen Stoffen (sogenannte Botanicals) befinden sich noch immer im Prüfverfahren. Die wissenschaftliche Bewertung der Anträge wurde vorerst sogar ausgesetzt.

Quellenangaben

Bildquelle:obs/BPI Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie/shutterstock_419019544_
Textquelle:BPI Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/21085/4217863
Newsroom:BPI Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie
Pressekontakt:BPI-Ansprechpartnerin: Julia Richter (Pressesprecherin)
Tel. 030
27909-131
jrichter@bpi.de
Presseportal.de

Presseportal.de

Die große Online-Datenbank für Presseinformationen in Text, Bild, Audio und Video.Pressemitteilungen und Pressematerial zu sehr vielen verschiedenen Themen. Ein Service von news aktuell aus der dpa-Firmengruppe. Internetseite: www.presseportal.de
Presseportal.de
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Noch keine Bewertung.)