Pressestimme zu Libyen und Flüchtlingen

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Pressestimme zu Libyen und Flüchtlingen

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Frankfurt (ots) – Die Frankfurter Rundschau schreibt zur Eskalation in Libyen

Tausende Menschen fliehen schon jetzt vor den Kämpfen um die Hauptstadt Tripolis – und es werden täglich mehr. Das alarmiert Europas Politiker, die das libysche Drama seit Jahren vor allem unter einem Gesichtspunkt betrachten: Wie hält man die Menschen davon ab, sich in die Boote der Schleuser zu setzen, und wie zwingt man sie zurück in die Hölle der Flüchtlingslager? Nun schlägt also die Stunde der Appelle an die Kriegsparteien in Libyen, eine friedliche Lösung zu suchen. Aber so richtig sie sind, so wohlfeil und zynisch sind sie auch. Denn wieder geht es vor allem darum, eine neue Flüchtlingsbewegung zu vermeiden. So paradox es klingt: Nun könnte genau das die Europäer zum Umdenken zwingen. Sie haben es versäumt, gemeinsam eine gute Perspektive für das Land zu entwickeln. Aber selbst wenn Libyen am Abgrund steht: Dafür ist es nie zu spät.

Quellenangaben

Textquelle:Frankfurter Rundschau, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/10349/4248743
Newsroom:Frankfurter Rundschau
Pressekontakt:Frankfurter Rundschau
Ressort Politik
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