CONCORDIA Sozialprojekte: Österreichischer Flüchtlingskoordinator besucht CONCORDIA Zentren und Notunterkünfte für …

Wien (ots) –

Der österreichische Flüchtlingskoordinator Michael Takacs besuchte diese Woche gemeinsam mit CONCORDIA Vorstandsvorsitzende Ulla Konrad die Republik Moldau, um sich ein Bild von der Flüchtlingssituation zu machen.

Die ehemalige Sowjetrepublik Moldau ist das ärmste Land Europas. Es grenzt im Westen an das EU- und NATO-Mitglied Rumänien und im Norden, Osten und Süden an die Ukraine. CONCORDIA ist seit 2004 in dem krisengebeutelten Land in über 50 Gemeinden für Kinder, Jugendliche und Familien in Not im Einsatz.

Nun ist das kleine Moldau in besonderem Ausmaß von der Fluchtbewegung aus der Ukraine betroffen und an der Kapazitätsgrenze. Mittlerweile wurden über 608.000 Einreisende registriert, von denen an die 100.000 im Land geblieben sind. Die Erfahrung aus den letzten Wochen zeigt, dass viele der aus der Ukraine vertriebenen Menschen unmittelbar in der Nähe der Ukraine bleiben wollen und keine Weiterreise in andere europäische Länder anstreben. Dabei konnten nur 6000 der rund 100.000 ukrainischen staatlich versorgt werden. Alle anderen sind neben CONCORDIA und wenigen anderen Notunterkünften vorerst bei Familien privat untergekommen. Das heißt, es braucht unsere Hilfe vor Ort, um vor allem Durchhaltefähigkeit für die nächsten Wochen sicher zu stellen”, sagte der Flüchtlingskoordinator der Bundesregierung.

Mit 230 Angestellten und 100 Freiwilligen ist CONCORDIA die größte Hilfsorganisation in Moldau. An die 5.400 geflüchtete Menschen wurden seit Ausbruch des Krieges von CONCORDIA bereits erstversorgt.

“Wir freuen uns über die Unterstützungsbekundungen aus Österreich und die Zusammenarbeit”, resümiert Ulla Konrad. Unsere MitarbeiterInnen, und die vielen moldauischen Familien und Freiwilligen, die gerade einen wesentlichen Teil der Flüchtlingskrise stemmen, sollen in Zukunft mehr Unterstützung erfahren.

Sollte Odessa angegriffen werden, so rechnet man in Moldau mit bis zu 500.000 Menschen, die binnen 10 Tagen über die Grenze nach Moldau fliehen werden. Derzeit sind es an die 1500 täglich, die über den Grenzübergang Palanca einreisen und von CONCORDIA MitarbeiterInnen mit Essen und Trinken versorgt werden.

Die Sorge, dass Russland nach dem Einmarsch in der Ukraine auch die Republik Moldau ins Visier nehmen könnte, ist indes nach wie vor groß.(ORF (https://orf.at/stories/3262004/))

Wir bitten dringend um finanzielle Unterstützung für die hilfesuchenden Menschen aus der Ukraine:

-Spendenkonto IBAN: AT28 3200 0000 1318 7893 oder Online (https://www.concordia.or.at/spenden/nothilfe-ukraine/)

Kontakt:

Newsroom: CONCORDIA Sozialprojekte
Pressekontakt: CONCORDIA Sozialprojekte
Katharina Wagner
+43 6763011916
katharina.wagner@concordia.or.at

Quellenangaben

Textquelle: CONCORDIA Sozialprojekte, übermittelt durch news aktuell
Quelle: https://www.presseportal.de/pm/140661/5206294

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