Aluminium – das besondere Metall

Das Leichtmetall Aluminium kennen viele Menschen aus der Küche, wenn es um die Alu-Folie geht. Damit werden Speisen abgedeckt oder die Folie dient als Unterlage für Fleisch oder Fisch, die im Backofen gegart werden. Das Praktische an der Folie aus Aluminium ist, dass die Folie selbst nicht heiß wird, die Speisen aber werden schonend zubereitet. Natürlich kommt das leichte, biegsame Metall noch bei anderen Gelegenheiten zum Einsatz.

Was ist eigentlich Aluminium?

Wie bereits erwähnt, ist Aluminium ein Leichtmetall, das mit dem chemischen Symbol Al gekennzeichnet ist. Entdeckt wurde das Metall bereits im 19. Jahrhundert. Das Metall mit der Ordnungszahl 13 im sogenannten Periodensystem zählt weltweit zu den wichtigsten Werkstoffen, die es gibt. Verwendet wird das Leichtmetall vor allem für Platten, Bleche und Rohre. Mit einem Anteil von mehr als acht Prozent ist Aluminium zudem das Element der Erdkruste, das am dritthäufigsten vorkommt.

Was macht Aluminium so besonders?

Das Leichtmetall wird nicht im eigentlichen Sinne produziert, wie es beispielsweise bei Aluminiumlegierungen der Fall ist, es wird vielmehr gewonnen. Bekannt war es schon vor über 4000 bei den Ärzten in Babylonien und im alten Ägypten. Sie benutzten ein Kaliumaluminiumsulfat, um Blutungen zu stillen. Allerdings wusste damals niemand, dass es sich um ein Leichtmetall handelte. Bis heute kommt das Metall dieser Aufgabe nach, beispielsweise als Alaunstift, der bei Schnitten beim Rasieren schnelle Hilfe leistet. Das Wort Aluminium leitet sich von Alumen ab und das lateinische Wort lautet Alaun. Wie Aluminium gewonnen wird, war bis vor 200 Jahren aber noch ein Rätsel.

Für aufwendige Anwendungen

Aluminium lässt sich in sehr vielfältiger Art und Weise verarbeiten. So dient der Aluzuschnitt sowie die Gussplatte aus Aluminium als Ausgangsmaterial für viele Dinge. Die moderne Technologie, mit der die Gussplatten aus dem Leichtmetall hergestellt werden, hat sich mittlerweile weltweit bewährt und neue Standards gesetzt. Die Verpackungsindustrie, die Labor- und die Medizintechnik, alles, was mit Elektronik und mit Lasern zu tun hat – sie alle können von der modernen Gussplatte aus Aluminium profitieren. Diese ganz besonderen Platten bieten eine Reihe von Vorteilen, die die Anwendung des Leichtmetalls noch effizienter machen.

Ein einzigartiges Metall

Aluminium hat einige hervorragende Eigenschaften, es ist schnell verfügbar und kann sehr gut verarbeitet werden. Die Aluminium-Zuschnitte können so auf die unterschiedlichsten Materialien und Oberflächen abgestimmt und individuell angepasst werden. Dazu kommen noch die kontinuierliche und ständige Weiterentwicklung des Werkstoffs, die für immer neue Innovationen sorgen. Wertvoll bei der Weiterverarbeitung von Aluminium ist die Schnelligkeit, mit der das Leichtmetall bearbeitet werden kann. So lässt sich das Metall in jede gewünschte Form gießen, wodurch es für viele Zweige der interessant wird.

Fazit

Kaum jemand denkt an die vielen Vorteile des leichten Metalls, wenn ein Stück der Alufolie von der Rolle abgeschnitten wird. Es sind die vielen guten Eigenschaften, die das Metall so interessant machen. Aluminium ist stabil, es kann nicht brennen und es hat eine gute elektrische Leitfähigkeit. In der heutigen , wo auf Nachhaltigkeit großer Wert gelegt wird, ist Aluminium besonders gefragt, weil man es gut recyceln kann. Da zur Herstellung von Aluminium aus Bauxit viel Strom gebraucht wird, ist die Möglichkeit zum perfekt.

Bild: @ depositphotos.com / JesusTrilloLago

Aluminium – das besondere Metall

Ulrike Dietz
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