Energieökonomin: Gas keine “Brückentechnologie” mehr

Berlin ( Nachrichtenagentur) – Die Energieökonomin Claudia Kemfert fordert, dass sich möglichst schnell vom Erdgas verabschiedet. Der in der zeige sehr deutlich, dass keine “Brückentechnologie” mehr sei, sagte sie der “Zeit”.

Die Brücke sei “zusammengebrochen”. Entsprechend seien jetzt zu bauende Flüssiggasterminals an Land sinnlos. “Flüssiggasterminals funktionieren vielleicht in vier Jahren. Niemand braucht sie.”

Kemfert sieht die Folgen eines möglichen Boykotts oder Abdrehen russischer Gaslieferungen als nicht so gravierend an wie andere Ökonomen. Vor allem durch andere Lieferungen ließe sich die Lücke auf 15 Prozent reduzieren, glaubt sie. “Das ist mit Sparen hinzukriegen”. Die Heizung runterdrehen, autofreie Tage und ein Tempolimit einführen – alles hilft ihr zufolge.

Zudem fordert sie von der ein zum raschen Einbau von Wärmepumpen in den Wohnungen sowie eine Ausbildungsinitiative für Fachkräfte in diesem Bereich.


Foto: Gas-Straßenkappe, über dts Nachrichtenagentur

Energieökonomin: Gas keine “Brückentechnologie” mehr

dts Nachrichtenagentur