Saugroboter – eine praktische Hilfe im Haushalt

Der Spruch: In diesem kann man vom Boden essen, ist als Kompliment gemeint: In diesem Haus oder in dieser Wohnung ist der Boden mehr als sauber, dort liegt kein Staubkörnchen. Allerdings ist das ständige Wischen, Putzen und Staubsaugen anstrengend, wie gut, dass es eine so praktische Erfindung wie den Saugroboter gibt. Nichts sammelt sich so schnell wie die unschönen Staubflocken auf dem Boden, der Saugroboter sorgt dafür, dass sie wieder verschwinden.

Ein sinnvoller Helfer

Ein Saugroboter ist eine Haushaltshilfe, die kein Gehalt bekommt, dafür aber eine Batterie oder einen Akku braucht. Der Roboter verfügt über eine ganz spezielle Saugfunktion: seine am Boden angebrachten Bürsten. Mittels dieser Bürsten saugt der Roboter Schmutz, Staub, Fusseln und Krümel mühelos vom Boden auf. Nachdem er alles aufgesaugt hat, befördert er es in einen integrierten Auffangbehälter für Schmutz. Wer hilfreiche Informationen zu Saugrobotern aufmerksam liest, wird erfahren, dass der Roboter nach dem gleichen Prinzip wie ein klassischer Staubsauger arbeitet. Der Unterschied ist nur, dass er sich selbstständig bewegt und nicht mehr geschoben werden muss.

Wie funktioniert ein Saugroboter?

Saugroboter gibt es in unterschiedlichen Ausführungen und Größen. Sie gehören zu den sogenannten smarten Haushaltsgeräten und arbeiten mit der Hilfe von Sensoren, die sich ebenfalls am Boden des Gerätes befinden. Die neue Generation der Roboter kann Hindernisse wie beispielsweise Stuhl- und Tischbeine „erkennen“ und ihnen ausweichen. Viele Modelle folgen beim Reinigen einem bestimmten Prinzip und navigieren dann entsprechend.

Diese Navigationsprinzipien gibt es in vier unterschiedlichen Ausführungen:

  • Die Navigation durch einen Laser
  • Eine Kamera-Navigation
  • Eine sogenannte Gyroskop-Navigation
  • Die Navigation nach dem Chaos-Prinzip

Was die kompakte Form der Saugroboter angeht, unterscheidet sich die Bauweise der einzelnen Modelle aber kaum.

Die Vorteile eines Saugroboters

Wer einen Saugroboter hat, muss sich nicht mehr die Mühe machen, seine Böden selbst zu saugen. Die Roboter sind sehr gründlich und saugen auch unter Betten, Sofas und Schränken, zudem haben sie einen geringen Stromverbrauch. Natürlich spart ein solcher Saugroboter ebenfalls eine Menge Zeit. Wer berufstätig ist, hat am Abend wenig Lust, auch noch die Wohnung zu saugen. Diese übernimmt der automatische Sauger, der dazu vielleicht noch einen Filter hat, um die Pollen aus der Luft abzusaugen.

Perfekt für alle Allergiker

Der Saugroboter verhindert, dass Staub und Pollen durch die Luft gewirbelt werden. Für Menschen, die unter einer Allergie leiden, ist das von sehr großem Vorteil. Alle, die weder gerne staubsaugen noch gerne putzen, sollten sich für ein Modell entscheiden, das mit einem Frischwassertank ausgestattet ist. Diese Geräte können die Böden nach dem Saugen auch noch feucht aufwischen. So haben Pollen überhaupt keine Chance mehr und der Allergiker kann in seinem Zuhause durchatmen.

Fazit

Saugroboter gibt es in vielen unterschiedlichen Ausführungen. Der Durchmesser des Gerätes liegt in der Regel bei 30 Zentimetern, die Höhe variiert zwischen sieben und neun Zentimetern. Grundsätzlich ist jedes Gerät aber mit einer Saugdüse, mit einer oder mehreren auf Walzen laufenden Bürsten, einem Lithium-Ionen-Akku sowie einem Auffangbehälter für den Schmutz ausgestattet. Zusätzlich kann der Saugroboter noch einen Filter haben, um die Pollen aus der Luft zu saugen. Die neuen Geräte arbeiten entweder mit Ultraschall oder mit Lasertechnik und Infrarotsensorik, einige Modelle verfügen zudem über eine Kamera, die bei der Navigation hilft.

Bild: @ depositphotos.com / phonlamai

Saugroboter – eine praktische Hilfe im Haushalt

Ulrike Dietz