Neue Osnabrücker Zeitung: Union hält “Übergewinnsteuer” in Kriegszeiten für “völlig verfehlt”

Osnabrück (ots) –

Union hält “Übergewinnsteuer” in Kriegszeiten für “völlig verfehlt”

Finanzexperte Middelberg: “Grünen-Vorsitzende Lang hat die Zeichen der Zeit nicht verstanden”

Osnabrück. Kritik an einer von den Grünen angeregten Besteuerung von besonders hohen Unternehmensgewinnen infolge des Ukraine-Krieges kommt nun auch aus der Union. “Der Ruf nach Steuererhöhungen ist derzeit völlig verfehlt. Bürgerinnen und Bürger, aber auch unsere Unternehmen sind wegen der aktuellen Rekordinflation vollkommen verunsichert”, sagte der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Mathias Middelberg, der “Neuen Osnabrücker Zeitung” (NOZ). Eine solche Debatte gehe in die völlig falsche Richtung.

Mit Blick auf den russischen Angriff auf die Ukraine, hatte die Grünen-Parteivorsitzende Ricarda Lang am Montag gesagt: “Wenn es offensichtlich ist, dass einige Konzerne wissentlich und vor allem übergebührlich am Horror dieses Krieges verdienen, dann sollten wir doch eine Übergewinnsteuer einführen, die genau dem aktiv entgegenwirkt.”

“Frau Lang hat die Zeichen der Zeit nicht verstanden”, sagte CDU-Finanzexperte Middelberg der “NOZ” weiter: “Wir haben mit fast acht Prozent die höchste Preissteigerung seit 40 Jahren. Da geht es nicht um zusätzliche Belastung, sondern um gezielte Entlastung von Geringverdienern und Betrieben, die die Energiepreise schlicht nicht mehr bezahlen können.” Darum sollten sich die Grünen zügig kümmern. “Wenn die Regierung jetzt nicht handelt, verlieren wir bald Tausende Arbeitsplätze”, sagte Middelberg.

https://www.noz.de/deutschland-welt//artikel/ukraine-krieg-und-die-folgen-kommt-eine-uebergewinnsteuer-40026584

Kontakt:

Newsroom: Neue Osnabrücker Zeitung
Pressekontakt:
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

Quellenangaben

Textquelle: Neue Osnabrücker Zeitung, übermittelt durch news aktuell
Quelle: https://www.presseportal.de/pm/58964/5212214

Neue Osnabrücker Zeitung:  Union hält “Übergewinnsteuer” in Kriegszeiten für “völlig verfehlt”

Presseportal