Unkraut vernichten – welche Mittel helfen effektiv?

Ein schöner gepflegter Garten ist eine echte Zierde, wäre da nicht ständig das lästige Unkraut. Es ist der erklärte Feind jedes Hobbygärtners, aber es gibt viele unterschiedliche Möglichkeiten, um es zu vernichten. Per Hand funktioniert das am besten, aber es ist sehr mühsam und dauert je nach Größe des Gartens auch sehr lange. Wer sich diese ersparen möchte, kann es mit einem professionellen Unkrautvernichtungsmittel versuchen, was nur noch angerührt werden muss oder greift zu alten Hausmitteln.

Einfach jäten und das Unkraut vernichten

Wer Unkraut vernichten will, muss zunächst einmal feststellen, um welches Unkraut es sich eigentlich handelt und wo es bevorzugt wächst. Ist der Rasen besonders betroffen oder ist es zwischen den Beeten zu finden? Für jeden Teil des Gartens gelten andere Regeln. Jäten ist zwar mühsam, aber nicht kompliziert, der beste Zeitpunkt für diese unbeliebte Arbeit ist das Frühjahr. Dann hat das Unkraut noch schwache Wurzeln, es ist klein und lässt sich leicht aus der Erde ziehen, ist der Boden feucht, ist es noch einfacher. Deshalb ist es eine gute Idee, den Rasen vor dem Jäten zu wässern, natürlich kann man auch auf einen Regenschauer warten.

Unkraut in Beeten und Fugen entfernen

Zwischen den Wegplatten wuchert das Unkraut besonders gerne, hier kann ein Fugenkratzer gute Dienste leisten, dagegen ist eine Hacke besonders effektiv, um das Unkraut zwischen den Beeten zu beseitigen. Einmal in der Woche mit der sogenannten Ziehhacke durchgehen, um Giersch, Zaunwinde und Quecke zu entfernen. Der Löwenzahn sollte aber komplett entfernt werden, da er tief wurzelt. Hilfreich ist es auch, das Unkraut in den Beeten abzudecken, denn ohne Licht geht selbst ein besonders hartnäckiges Unkraut schnell ein.

Wie gut sind fertige Vernichtungsmittel?

Fertige Unkrautvernichtungsmittel hatten lange Zeit einen eher schlechten Ruf, vom großen Insektensterben und von zu viel im Garten war die Rede. Die fertigen Mittel, die der Handel heute anbietet, sind umweltfreundlich und lassen wichtige Insekten, wie beispielsweise Bienen, am Leben. 50 Milliliter des Mittels werden auf fünf Liter gegeben, wenn das Mittel verspritzt wird. Zehn Milliliter auf zehn Liter Wasser sind die richtige Mischung, wenn das Mittel zum Gießen verwendet wird. Wichtig ist, dass diese Unkrautvernichtungsmittel nur wirken, wenn die Erde oder der Rasen trocken sind.

Sind Hausmittel zu empfehlen?

Hausmittel sind nicht teuer und nicht besonders schädlich. Als Alternative zum professionellen Unkrautvernichtungsmittel sind Hausmittel wie Salz, Essig oder Natron jedoch mit Vorsicht zu verwenden. Sie dürfen nur begrenzt zum Einsatz kommen oder sind sogar gesetzlich verboten. Das Gesetz ist streng formuliert, da kein Mittel eingesetzt werden darf, was nicht ausdrücklich erlaubt ist.

Fazit zu Unkraut vernichten

Mit Essigessenz oder Kochsalz Unkraut vernichten klingt zwar harmlos, aber beide fallen unter die nicht erlaubten Pflanzenschutzmittel. Dies gilt übrigens auch für alle Mittel, die das berüchtigte Glyphosat enthalten. Wer sein Unkraut vernichten will, dem bleibt keine andere Wahl, als sich die Mühe zu machen und zu jäten oder ein fertiges Mittel zu kaufen und es nach Anweisung zu mischen. Wer dennoch Essig verwendet und dabei erwischt wird, muss mit einer empfindlichen Geldstrafe rechnen, die noch höher ausfällt als bei der Nutzung von Glyphosat.

Bild: @ depositphotos.com / macor

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Ulrike Dietz