Brad Pitt und Angelina Jolie wollen keine öffentliche Schlammschlacht

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Brad Pitt und Angelina Jolie wollen keine öffentliche Schlammschlacht

Ulrike Dietz
2 min

Alles sah nach einem filmreifen Rosenkrieg à la Hollywood aus, doch jetzt haben sich Brad Pitt und Angelina Jolie offenbar entschieden, ihre Scheidung samt der Sorgerechtsverhandlungen wie zivilisierte Menschen über die Bühne zu bringen. Sie veröffentlichten ein Statement, in dem sie verkünden, die Scheidung und alles, was damit zusammenhängt, zum Wohle der Kinder unter Ausschluss der Öffentlichkeit zu regeln.

Die Kinder schützen

Der Anwalt des Ehepaars sagte der Presse, Pitt und Jolie werden die Persönlichkeit ihrer Kinder schützen und alle gerichtlichen Dokumente vertraulich behandeln. Außerdem habe sich das Paar darauf geeinigt, dass sie daraufhin arbeiten werden, als Familie mit den Kindern wieder vereint zu sein, allerdings wurde mit keinem Wort das Sorgerecht erwähnt. Damit bleibt völlig offen, wer die Kinder bekommen soll und wie ein eventuelles Besuchsrecht geregelt wird.

Vor einem privaten Richter

Während „normale“ Amerikaner ihre Scheidungen vor einem öffentlichen Gericht verhandeln müssen, gibt es für prominente Paare durchaus die Möglichkeit, vor einem privaten Richter zu verhandeln. Damit soll die Privatsphäre dieser berühmten Paare gewährleistet werden, und das ist in den USA keine Seltenheit. Die Öffentlichkeit soll erst dann wieder umfassend informiert werden, wenn eine endgültige Entscheidung über die Zukunft der Kinder getroffen wurde. Die private Abwicklung soll verhindern, dass vertrauliche Dokument in der Öffentlichkeit auftauchen, wie das auch schon bei anderen Promipaaren der Fall war.

Angelina will die Kinder

Nach den Scheidungen von Billy Bob Thornton und Jimmy Lee steht Angelina Jolie wieder einmal vor den Trümmern einer Ehe. Sie will versuchen, das alleinige Sorgerecht für die sechs Kinder im Alter zwischen acht und 15 Jahren zu bekommen. Zudem fordert die Schauspielerin über ihre Anwältin, dass Brad Pitt die drei leiblichen sowie die drei adoptierten Kinder nur alle zwei Jahre sehen darf. Der Grund für diese harte Forderung sollen die angeblichen Handgreiflichkeiten von Brad Pitt gegenüber dem 15-jährigen Sohn sein, aber diese Vorwürfe wurden bereits wieder zurückgenommen. Angeblich finden die Besuche der Kinder bei Brad Pitt im Moment unter der Aufsicht eines Therapeuten statt.

Bild: © Depositphotos.com / PopularImages


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Ulrike Dietz
Ulrike Dietz ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und lebt im Hochsauerland. Die Journalistin und Buchautorin schreibt Artikel zu vielen verschiedenen Themen.

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