Die Wut des Robert de Niro

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Die Wut des Robert de Niro » Nachrichten Heute

Ulrike Dietz
3 min

Hollywoodstar Robert de Niro ist wütend, und zwar so wütend, dass er am liebsten zuschlagen würde. Aber der Oscar-Preisträger ist auch fassungslos und spricht von einer Schande, wenn er an Donald Trump denkt. Für de Niro sind die Republikaner „offensichtlich dumm“, wenn sie nicht sehen, welche Gefahr von Trump ausgeht, falls er tatsächlich die Wahlen um die Präsidentschaft am 8. November 2016 gewinnen sollte.

Get your Vote

Robert de Niro, ein ganz großer Star in Hollywood, möchte Trump am liebsten „eine reinhauen“. Das sagte der Schauspieler im Rahmen der Kampagne „Get your Vote“. Mit dieser Kampagne will der Star die Bürger dazu motivieren, ihre Stimme bei der Wahl abzugeben, eine Wahlkampfaussage wurde allerdings nicht erwartet. De Niro wurde die Frage gestellt, was ihm Sorgen macht, und er nutzte die Gelegenheit und begann sofort über Donald Trump zu schimpfen. Trump sei „derart offensichtlich bescheuert“, sagte er und nannte den Kandidaten der Republikaner einen „Straßenköter“ und ein „Schwein“.

Ein bekennender Demokrat

Der 73-jährige de Niro ist bekennender Demokrat und wirft dem Milliardär vor, dass er seine Hausaufgaben nicht gemacht hat. Trump sei alles egal, er spiele nur mit der Gesellschaft und er zahle keine Steuern. Vielleicht hat de Niro nicht ganz unrecht, denn alles, womit Donald Trump im Moment Aufmerksamkeit erregt, sind provokante Äußerungen und Videos, in denen er sich vulgär und abfällig über Frauen äußert.

Was de Niro besonders aufregt

Robert de Niro gibt dem ehemaligen Außenminister Colin Powell recht, wenn der Trump als eine „nationale Katastrophe“ bezeichnet, für de Niro ist Trump eine „Schande für das Land“. Er hält es für unverantwortlich, dass Trump überhaupt so weit gekommen ist und das Land nun für dumm verkauft. Was ihn besonders aufregt, ist, dass Trump immer wieder zur Gewalt aufruft, der Gipfel der Geschmacklosigkeit ist für ihn, dass Trump die Waffenbesitzer in den USA indirekt dazu aufgefordert hat, Hillary Clinton „zu stoppen“. Robert de Niro macht sich ernsthaft Sorgen um die Zukunft der USA, denn falls Trump tatsächlich an die Macht kommen sollte, wird das Land seiner Meinung nach in die völlig falsche Richtung gehen.

Bild: © Depositphotos.com / arp

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Ulrike Dietz

Ulrike Dietz ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und lebt im Hochsauerland. Die Journalistin und Buchautorin schreibt Artikel zu vielen verschiedenen Themen.

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