Die Golden Globes 2017 – Glanz, Glamour und betretenes Schweigen

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Die Golden Globes 2017 – Glanz, Glamour und betretenes Schweigen

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Sie sind so etwas wie die Gradmesser für den Oscar, die Golden Globes, die am Wochenende in Hollywood vergeben wurden. Wie üblich war die Crème de la Crème der Schauspielgarde vertreten, um den Film und sich selbst zu feiern, aber in diesem Jahr war einiges anders als in den Jahren zuvor. Die Damen glitzerten und glänzten um die Wette, die Herren waren sich für keinen auch noch so faden Witz zu schade und eine Ikone der Traumfabrik hielt eine Rede, die für Schweigen im Saal sorgte.

Alles gut im La La Land

Deutschland ging leer aus, denn die Vater-Tochter-Geschichte „Toni Erdmann“ traf offenbar nicht den Geschmack der Jury. Ganz anders sah das für den Film „La La Land“ aus, der nicht nur als beste Komödie ausgezeichnet wurde, auch der Regisseur Damien Chazelle sowie die beiden Hauptdarsteller Emma Stone und Ryan Gosling bekamen einen Golden Globe. In „La La Land“ wird auf ein Happy-End verzichtet, aber es gibt immerhin eine zuckersüße Liebesgeschichte, viel Nostalgie und es wird nach Bollywood-Manier vor kitschig-bunten Kulissen gesungen und getanzt. Ein Film, der ebenso schnell konsumiert und vergessen wird, wie das Popcorn, das man im Kino isst. Ab 12. Januar ist der Film auch in Deutschland zu sehen.

Alle gegen Trump

Ihr habe es das Herz gebrochen, als Donald Trump zum Präsidenten gewählt wurde, sagte Meryl Streep mit Tränen erstickter Stimme und das Publikum im Saal schwiegt ergriffen dazu. Die Hollywood Ikone sparte nicht an kritischen Worten, aber den designierten Präsidenten kümmerte das wenig. Er habe die Verleihung der Globes nicht gesehen, twitterte Trump, anders als Filmemacher Michael Moore, der sich ebenfalls über Twitter zu Wort meldete. Streeps Rede sein ein überwältigender Moment gewesen, schrieb Moore. Auch Moderator Jimmy Fallon konnte sich den einen oder anderen Witz über Donald Trump nicht verkneifen und verwies darauf, dass selbst die schlechteste Sängerin der Welt sich geweigert hätte, beim Amtsantritt von Trump zu singen.

Bild: © Depositphotos.com / s_bukley

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Ulrike Dietz ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und lebt im Hochsauerland. Die Journalistin und Buchautorin schreibt Artikel zu vielen verschiedenen Themen.

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