Matt Damon – Schauspieler ist kein Traumberuf

Kein anderer verdient so viel Geld wie Matt Damon und kaum ein anderer Schauspieler hat so viel Einfluss auf das Filmgeschäft in Hollywood wie der Mann, der jetzt als Jason Bourne wieder auf der Leinwand zu sehen ist. Trotz Oscar, und vielen anderen Auszeichnungen, trotz Ruhm und Millionengagen – Matt Damon rät keinem, Schauspieler zu werden.

Ein grausames Geschäft

Seit 20 Jahren ist Matt Damon mittlerweile im Filmgeschäft und trotzdem hat der Superstar noch heute Angst davor, irgendwann keine Rollen mehr zu bekommen. Er hat Erfahrungen damit gemacht und weiß, was es heißt, ohne Rolle zu sein, und dieses Gefühl möchte Damon nicht noch einmal erleben. Wie ihm geht es vielen Kollegen, die ebenfalls mit der ändigen Angst leben, nicht mehr gefragt zu sein. Das macht das Geschäft in Hollywood so brutal und so grausam. Auch ihm hat man davon abgeraten, Schauspieler zu werden, erzählt Matt Damon, bereut hat er seine Berufswahl aber nicht.

Welche Rolle möchte Damon noch spielen?

Zwar hat Matt Damon Angst, dass Donald Trump der nächste Präsident der wird, weil er sich davor fürchtet, dass jemand ins Weiße Haus einziehen könnte, der seine Temperamentsausbrüche nicht unter Kontrolle hat. Aber Donald Tramp auf der Kinoleinwand zu verkörpern, das würde Matt Damon sehr gerne, der Milliardär wäre eine seiner Traumrollen. Jetzt ist er aber erst einmal wieder der Agent Jason Bourne und wird für volle Kinokassen sorgen, obwohl er auch diese Rolle mit Skepsis sieht. Der allzu leichtfertige Umgang mit in den USA macht Matt Damon zu schaffen und manchmal überkommt ihn Verzweiflung. Der Schauspieler muss mit dem Vorwurf leben, dass auch seine Filme verherrlichen und Damon lässt die Frage nicht los, ob Gewalt in Filmen auch zu mehr Gewalt in der führt. Wäre das nachweislich der Fall, dann würde Matt Damon seinen aufgeben.

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Ulrike Dietz
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